Aus der Werkstatt der Verlage Thomas Böhm, Peter Graf und Carsten Pfeiffer: „Wir hoffen, Sie finden bei der Lektüre in unseren Büchern die Gegenwart als weniger mächtig“

Die Serie „Aus der Werkstatt der Verlage“ geht heute weiter mit dem Editorial von Thomas Böhm, Peter Graf und Carsten Pfeiffer (Verlag Das Kulturelle Gedächtnis): 

Carsten Pfeiffer, einer der drei Gründer des Verlages, hat mit dem Wunderkammer-Folgeband  Wunderkammer des Reisens in Deutschland ein Buch im Programm, das „im Zeichen des voranschreitenden Klimawandels auf vielfältige Weise anregen möchte zum umweltschonenden Urlaub in unentdeckt schöner Nähe: in Deutschland“

Liebe Freundinnen und Freunde des Verlags,

wie auf eine bedrängende Gegenwart reagieren?

Mit unserem Herbstprogramm gehen wir mehrere Wege: Zum einen führen wir – dem Leitgedanken unseres Verlages folgend – die Beschäftigung mit einem Autor fort, dessen Ideen von bleibender Bedeutung sind, zum Beispiel bezüglich der Rolle der Religionen im gesellschaftlichen Leben. Mit Voltaires Katechismen veröffentlichen wir – nach seinem Drama Der Fanatismus oder Mohammed in unserem ersten Programm (2017) – weitere Grundlagentexte der Aufklärung, zum Teil erstmals in deutscher Übersetzung.

Mehr entdecken im Programm durch Klick auf Abbildung

Mit dem Roman Die verlorenen Stürme setzen wir die Erkundung des Werkes von Susanne Kerckhoff fort. Jener „freien, radikalen und eigenständigen Denkerin mit großem politischen Interesse“ (Denis Scheck), deren Berliner Briefe im vergangenen Jahr als literarische Wiederentdeckung bis ins Literarische Quartett hinein gefeiert wurde.

Als ein Beitrag zum Nachdenken über die Zukunft des Tourismus versteht sich unsere Wunderkammer des Reisens in Deutschland: ein besonders schön gestaltetes Buch, das im Zeichen des voranschreitenden Klimawandels auf vielfältige Weise anregen möchte zum umweltschonenden Urlaub in unentdeckt schöner Nähe: in Deutschland.

Mit dem Band Stimmen der Hoffnung. Aufzeichnungen, Gedichte, Texte der Belarussischen Freiheitsbewegung schließlich möchten wir die Stimmen der von der Staatsmacht immer brutaler unterdrückten Protestkultur der weißrussischen Bürgerrechtsbewegung verstärken: indem wir ihre Texte für Freiheit und Demokratie zugänglich machen.

Wir hoffen, Sie finden Gefallen an den bewahrten, wiederentdeckten und in die Zukunft schauenden Gedanken in unseren Büchern – und empfinden bei der Lektüre die Gegenwart als weniger mächtig.

Ihre

Thomas Böhm, Peter Graf und Carsten Pfeiffer

Zuletzt brachten wir den Werkstattbericht von Tom Müller

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.