Danach fragen Kunden Umgeblättert heute: „Ein Buch wie eine Ofenkartoffel“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

 

 

„In den Abgründen des Größenwahns – Der fieseste Hund ist immer das Schicksal. Auch im neuen satirischen Roman Bad Regina von David Schalko.“

  • David Schalko: Bad Regina (Kiepenheuer & Witsch)

„Ein Buch wie eine Ofenkartoffel – Kein Emanzipationsroman: Über Oyinkan Braithwaites Das Baby ist meins.“ Die Überschrift bezieht sich auf einen Satz des Romans, wie Rezensentin Juliane Liebert erklärt: „Das Baby sah aus wie eine Ofenkartoffel ist einer der Sätze, die einem schon ganz am Anfang zeigen, wo die Reise hingeht, wenn man sich an Das Baby ist meins von Oyinkan Braithwaite wagt. […] Nun ist nicht nicht nur das Baby, sondern auch das Buch eine Ofenkartoffel, in gewissem Sinne: ein Snack, ein wenig über 120 Seiten lang, 28 kurze Kapitel. Eher eine wohlgefüllte Kurzgeschichte als ein Roman.“

  • Oyinkan Braithwaite: Das Baby ist meins, aus dem Englischen von Yasemin Dinçer (Blumenbar)

„‚Hermann hat sich umgebracht‘ – Hannah Brinkmann erzählt von ihrem Onkel, dessen Suizid die Bundeswehr erschütterte.“

  • Hannah Brinkmann: Gegen mein Gewissen (Avant)

 

„Kurort im Ausverkauf – Das zieht selbst Thomas Bernhard die Lederhose aus: Den Menschen in David Schalkos Untergeher-Parabel Bad Regina fehlt das Unrechtsbewusstseins-Gen.“

  • David Schalko: Bad Regina (Kiepenheuer & Witsch)

„Flucht im Kofferraum des Diplomaten – Als das Leben für einige den roten Teppich ausrollte: Alexander Osang beschreibt zwei Leben nach 1989“

  • Alexander Osang: Fast hell (Aufbau)

„Der Einsiedlerkrebs mutiert zum leidenschaftlichen Liebhaber – Erschütternd wie das Ereignis selbst: James Noëls Roman Was für ein Wunder über das Erdbeben von Haiti und den schweren Neuanfang“

  • James Noël: Was für ein Wunder, aus dem Französischen und mit einem Vorwort von Rike Bolte (Litradukt)

Und eine schöne Anekdote: „Dass Sie lachen mussten, bestätigt doch auch meine Kunst – Wie Siegfried Kracauer der Kritik einer Buchhändlerin begegnete, die ihm als Vorbild für eine Romanfigur gedient hatte“ Hans Jakob Meier erzählt, dass ein bislang unbekannter Brief Siegfried Kracauers belegt, dass die Buchhändlerin Elfriede in seinem Roman Ginster durch eine reale Person inspiriert wurde: „Ihr Name ist Friedel Hanckel, geborene Wulff (1896 bis 1981), damals eine junge Buchhändlerin in Osnabrück.“

„Macht braucht Untertanen – Viktor Martinowitschs Roman Revolution, eine Schleuderkammer der Anspielungen, aufregend, erschreckend und sogar witzig“

  • Viktor MartinowitschRevolution, aus dem Russischen von Thomas Weiler (Voland & Quist)

 

Und ein Gedicht

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