Eben verabschiedete sich Dr. Heiner Lindner als Geschäftsführer aus dem Bonner Dietz Verlag mit den Worten: „Nach gut 22 Jahren habe ich meinen Geschäftsführervertrag bei Dietz zum 30. Juni gekündigt. Einziger Grund für meine Kündigung war ein Dissens mit dem Gesellschafter über die künftige Programmstruktur des Verlags. Während der Gesellschafter, die Friedrich-Ebert-Stiftung, das Programm auf ‚Kernaufgaben beschränken‘ wollte, ging es mir um eine Beibehaltung des freien Programmzweigs – selbstverständlich unter Beachtung von ‚Kernaufgaben‘“. Nun wird bekannt: Zum 1.1.2001 wird der Pendo Verlag, Zürich, einen großen Teil der Backlist des Dietz Verlags übernehmen. Dadurch wird sich die Zahl der bei Pendo lieferbaren Titel verdoppeln. Pendo-Verleger Dr. Ernst Piper: „Durch diesen bedeutenden Zuwachs erfährt vor allem unser Programmsegment Geschichte/Zeitgeschehen eine nachhaltige Stärkung.“Der Dietz Verlag hingegen wird künftig vor allem Publikationen der Stiftung verlegen, außerdem Einzelprojekte wie z.B. die Berliner Ausgabe der Schriften von Willy Brandt. Die Arbeitsbereiche Vertrieb, Werbung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wird für den Dietz Verlag in einer Dienstleistungskooperation künftig der Pendo Verlag wahrnehmen.
Präsentation der Shortlist des WORTMELDUNGEN-Literaturpreises im Literaturhaus Frankfurt
Gestern Abend stellten die für den „WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Literaturpreis für kritische Kurztexte 2026“ nominierten Autor:innen ihre Texte im Literaturhaus Frankfurt vor. Marcel Beyer, Petra Nagenkögel, Lara Rüter, Boris Schumatsky