Der Termin für die mündliche Verhandlung Libro AG / Librodisk GmbH contra KNO vor dem Landgericht Stuttgart wurde vom 17.7. auf den 24.7. verschoben – und findet damit nicht mehr vor, sondern nach der Verhandlung Libro contra Aufbau-Verlag vor dem Berliner Landgericht (wie gemeldet: 18.7.) statt. Dort geht es wie bei KNO um den Libro-Antrag auf Einstweilige Verfügung wegen der Liefersperre. Wann bzw. ob überhaupt die von Libro laut heutiger FAZ-Ausgabe in der vorigen Woche angestrengte Schadenersatzklage von 10 Millionen Schilling (1,5 Mio. DM) gegen Aufbau verhandelt wird, ist noch offen. Im Verlag ist bis dato nichts dergleichen eingegangen. Man darf gespannt im übrigen sein, worauf sich diese Forderung stützt. Der Aufbau-Bestseller „Die Päpstin“ beispielsweise findet sich nach kurzer Pause wieder im lion.cc-Angebot „Besteller billiger“. Vor allem: Libro-Chef André Rettberg hat schon beim Start seiner Billig-Kampage mit Blick auf die Liefersperren deutscher Verlage und Zwischenbuchhändler verkündet, Libro habe gut vorgesorgt und sehe den Reaktionen gelassen entgegen. Von Schadenersatz ist übrigens auch in der Libro-Beschwerde bei der EU-Kommission (voller Wortlaut: s. frühere Meldung)die Rede.
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