Bislang sind es 23 deutsche Fachverlage, die eine Kooperation eingegangen sind, um dem Buchhandel im kommenden Jahr bei der Umstellung auf den Euro eine Rationalisierungshilfe zu geben. Anfang Juni 2001 wird der Buchhandel von den teilnehmenden Verlagen eine kostenlose CD-ROM erhalten, mit der er die Euro-Preise für Bücher und CD-ROMs in sein jeweiliges Warenwirtschaftssystem einpflegen kann. Zeitschriften sind ausgenommen. Die konzertierte Aktion geht vom wissenschaftlichen Springer Verlag, Heidelberg, aus. Verkaufs- und Marketingleiter Michael Lechler erhielt die Initialzündung auf dem letztjährigen BuchMarkt-Forum „Wege aus der Euro-Falle“ in München. Dort, so Lechler, „wurde den meisten Teilnehmern so richtig klar, dass noch längst nicht alle Stolpersteine bis zur Einführung des Euro im Buchhandel aus dem Weg geräumt waren.“ Außerdem sei bei diesem Forum deutlich der Wunsch des Buchhandels nach einem koordinierten Vorgehen der Verlage artikuliert worden. Da der Service für den Buchhandel möglichst umfassend sein soll, sind weitere deutsche Fachverlage eingeladen, sich der Aktion anzuschließen. Interessenten können sich noch bis zum 23. Februar 2001 bei Michael Lechler melden.
Studie von Creditreform und Handelsblatt Research Institute: Einzelhandel zählt zu den am stärksten schrumpfenden Wirtschaftsbereichen in Deutschland
2025 erreichten die Insolvenzen im Textil- und Bekleidungseinzelhandel ein Zehnjahreshoch. Überdurchschnittlich betroffen sei auch der Buchhandel.