Der in diesem Jahr erstmalig vergebene Kurt-Wolff-Preis 2001 der Kurt-Wolff-Stiftung zur Förderung einer vielfältigen Verlags- und Literaturszene geht an den Berliner Merve Verlag, der sich vor allem mit der Veröffentlichung von Werken des französischen Poststrukturalismus einen Namen gemacht hat. Der Preis ist mit 50.000 DM dotiert. Eine Projektförderung in Höhe von 10.000 DM geht an die Zeitschrift Schreibheft. Die Vergabe fand gestern während der Leipziger Buchmesse statt. Kulturminister Professor Julian Nida-Rümelin hielt die Laudatio. Der Vorsitzende der Stiftung, Manfred Metzner, zeigte sich hoch zufrieden über den Verlauf.
Josia Jourdan: Literaturfestivals & ihre Zukunft: Zwischen Feuilleton-Tradition und digitaler Gegenwart
Die letzten eineinhalb Wochen war ich in der Schweiz bei den Solothurner Literaturtagen und einem Festival in Bottmingen in der Trafohalle. Zwei völlig unterschiedliche Veranstaltungen, die im direkten Kontrast die