Der französische Kommunikationskonzern Vivendi Universal will für 2,2 Milliarden Dollar (2,6 Milliarden Euro) den US-Schulbuchverlag Houghton Mifflin erwerben, einen der letzten unabhängigen Verlage in den USA. Der Kauf würde nicht nur Vivendis Präsenz in Nordamerika stärken, sondern den Konzern zugleich zum zweitgrößten Schulbuchverlag der Welt machen. «Wir hoffen, sehr bald weltweit die Nummer eins zu sein», sagte Vivendi-Chef Jean-Marie Messier. Der Bildungsbereich gilt seinen Strategen als Wachstumsbranche: «Weltweit ist Bildung und Erziehung im Aufschwung – nicht zuletzt dank steigender Ausgaben von Regierungsseite», erklärte Agnes Touraine, Vizepräsidentin von Vivendi Universal Publishing (VUP), dem Verlagsbereich des Medienkonzerns. Vivendi ist der einzige weltweit agierende Verlag, der seine Produkte via Internet in vier Sprachen anbieten kann – eine Position, von der sich das Unternehmen große Gewinnchancen verspricht.
Startschuss für das ›Lieblingsbuch der Unabhängigen‹
Ab sofort können Buchhandlungen ihre Favoriten für das ›Lieblingsbuch der Unabhängigen‹ nominieren. Jede Buchhandlung, die sich an der ›Woche unabhängiger Buchhandlungen‹ beteiligt, hat die Möglichkeit, zwei Romane, die in diesem