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Verleger begründen ihre Buchauswahl für den Kanzler in der ZEIT

23 Verlagshäuser spendeten Gerhard Schröder insgesamt 900 Bücher fürs neue Kanzleramt – als Erstausstattung für die Räumlichkeiten, die sich der Bundeskanzler gerne „eine Nummer kleiner“ gewünscht hätte. In der ZEIT-Ausgabe vom heutigen Donnerstag begründen einige Verleger und Verlegerinnen ihre Titelauswahl. Rowohlt-Verleger Peter Wilfert gab u.a. Georg Kleins „Barbar Rosa“ auf die Post („Ein Buch über das Verschwinden von Geld, zum Ausleihen an die CDU“), Monika Schöller (S. Fischer) entschied sich für Heinrich Manns „Der Untertan“ und Thomas Manns „Buddenbrooks“, „weil nach Möglichkeit auch Autoren vertreten sein sollten, deren Werke im Frühjahr 1933 verbrannten“. Und Antje Kunstmann spendete Hermann Scheers „Solare Weltwirtschaft – Strategie für eine ökologische Moderne“ und „Ökologie der Angst“ von Mike Davis. „weil wir uns an Themen orientiert haben, mit denen sich diese Regierung beschäftigt und die auch über diese Regierungsperiode hinaus Thema bleiben werden“. Florian Langenscheidt fiel die Auswahl besonders leicht: „Als mächtigster Mann Deutschlands muss er bemüht sein, die deutsche Sprache perfekt zu meistern – daher die Wörterbücher von Duden“.

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