„Kurswechsel wohl in Hamburg bei libri.de: Wie erst jetzt bekannt wird, hat Lars Kilander, seit 1999 Marketing – Geschäftsführer der Lingenbrink-Tochter libri.de, das Unternehmen Ende Mai verlassen; gleichzeitig ist bis auf den verbliebenen Burkhard Richter fast die gesamte Marketingabteilung des Unternehmen aufgelöst worden. Betroffen dabei auch die frühere Rowohlt Werbeleiterin Heike Klauder, die erst im vorigen Jahr zu libri.de gestoßen ist. Hintergrund der plötzlichen Trennung soll ein Kurswechsel des Unternehmens sein, weil sich – wie fast überall in der „New Economy“ – die erhoffte Wirtschaftlichkeit nicht so eingestellt habe, wie erwartet war. So sind wohl zumindest die Marketingkosten drastisch zurückgefahren worden. Die laufende Publikums-Anzeigenkampagne und die Kooperation mit dem SPIEGEL sei aber nicht betroffen. Gerüchte, die diese Umstrukturierung in Zusammenhang mit dem neuen Projekt Deutsche Bücherdatenbank bringen, sind aber derzeit nicht zu bestätigen. „
Bücher und Autor:innen in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung
Um diese Buchgeschichten geht es im Feuilleton der kommenden „FAS“: Mutter, Sohn und DojczlandIn seinem Prosadebüt seziert der Frankfurter Lyriker Martin Piekar eine migrantische Familiengeschichte. Das tut weh, ist ¬sprachlich