Zwei Wochen nach dem Beginn eines Testlaufs berechnet der US-amerikanische Internethändler Amazon jetzt wieder alle Versandkosten, berichtet Heise.de. Der einstige Börsenstar hatte seine Kunden mit einer verschleierten Preiserhöhung verärgert. Das Versprechen auf versandkostenfreie Lieferungen war an teilweise deutliche Preiserhöhungen gekoppelt. So hatte das Wall Street Journal bei einigen Büchern beispielsweise bis zu 10 Prozent Preisaufschlag entdeckt. Jeder Kunde, der mindestens zwei Produkte, wie Bücher, CDs oder Videos, bestellte, erhielt diese jedoch ohne Berechnung der Versandkosten. Amazon wollte nach eigenen Angaben in einer von vornherein zeitlich begrenzten Aktion die Kundenakzeptanz beim Einführen eines neuen Preismodells testen. Dabei waren die Kosten der Lieferung bereits in den Produktpreisen enthalten. Offensichtlich sollte eine ganz bestimmte Hemmschwelle abgebaut werden: Nach Untersuchungen der Marktforscher von Jupiter Media Metrix brechen 63 Prozent der Surfer den Kauf ab, nachdem die Versandkosten in der Rechnung sichtbar werden. Nach der Wiedereinführung der Versandkosten sollen die erhöhten Produktpreise wieder auf den alten Stand gebracht worden sein.
Einreichungen für den Preis der Leipziger Buchmesse 2027 ab sofort möglich
Verlage können bis zum 30. September 2026 ihre aktuellen Titel in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung für den Preis der Leipziger Buchmesse einreichen. Für die nächsten drei Durchgänge begrüßt