Die Einigungsstelle beim Prinz Medienhaus, Mannheim, hat in der letzten Nacht am Ende der 8. Sitzung einen Sozialplan für die 76 betroffenen Arbeitnehmer aufgestellt. Der Sozialplan hat ein Volumen von rund 1,8 Mio. DM und beinhaltet Abfindungszahlungen sowie einen besonderen Fond für Qualifizierungsmaßnahmen. „Das Volumen des Sozialplans“, so Geschäftsführer Peter Notz, „übersteigt nicht zuletzt angesichts der schweren wirtschaftlichen Lage, in dem sich das Unternehmen seit Gründung befand, deutlich das wirtschaftlich Übliche und Vertretbare“. Es zeige jedoch insbesondere, so Notz weiter, dass die Vorstellungen des Betriebsrats und des bhv sich als „völlig überzogen erwiesen haben“. Der abgeschlossene Sozialplan entspreche rund 40% der vom Betriebsrat und der bhv aufgestellten Forderungen, „die durch massive Kampagnen, persönliche Verunglimpfungen und einen rechtswidrigen Streik durchgesetzt werden sollten“. Die Schließung des Medienhauses in Mannheim zum 30. Juli war auf Grund der wirtschaftlichen Belastungen aus dem Betrieb unvermeidbar geworden.
Schweizer Rotpunktverlag feiert 50 Jahre mit besonderem Buchprojekt „Der Verlag“
Wie erzählt man die Geschichte eines Verlags, der seit 50 Jahren besteht? Der Zürcher Rotpunktverlag hat sich gegen die klassische Festschrift entschieden. Statt einer Chronik mit Daten, Programmhöhepunkten und Zeitzeugenberichten