Die neue Bibelübersetzung des französischen Verlagshauses Bayard ist anders als andere: Die Schriften des Alten und Neuen Testaments wurden von französischen Schriftstellern übersetzt. Ihre Sprache ist modern, das Layout – rot, weiß und schwarz – wirkt poppig. Die französische Bischofskonferenz hat sich für die „Imprimatur“, die offizielle kirchliche Zulassung, Bedenkzeit erbeten. Die Leser sind weniger zögerlich: Die 3170 Seiten umfassende „Bible“ kam Anfang September in den französischen Buchhandel und steht seitdem an erster Stelle der Bestsellerlisten der Sachbücher.
Neue Verlage wagen sich in der Schweiz an gedruckte Bücher
Die Umsätze im Buchhandel sorgen nicht für Euphorie, unabhängige Buchhandlungen werden von Konzernen geschluckt oder schließen. Umso überraschender ist, dass bei manchen Verlagen in der Schweiz weiterhin ein Gründergeist vorhanden