Jürgen Todenhöfer weiß, wovon er spricht. Der stellvertretende Vorstandschef des Burda-Verlages war Anfang des Jahres bereits zum zweiten Mal im Irak. Seine persönlichen Reisen und intensiven Gespräche mit den Menschen vor Ort gewährten ihm einen ganz anderen Blick, losgelöst von Meinungsmache der täglichen Medien. In seinem Buch „Wer weint schon um Abdul und Tanaya?“ (Herder), mit dem er „ein Zeichen setzen“ möchte, analysiert Todenhöfer kritisch die westliche Außenpolitik und prognostiziert: „Es könnte sein, dass wir 30 Tage Bomben auf den Irak mit 30 Jahren Terrorismus bezahlen.“ Nach zahlreichen Beiträgen in verschiedenen Medien erscheint nun der Band „auf dem Höhepunkt der Irak-Interventions-Debatte“. Der einstige abrüstungspolitische Sprecher der CDU/CSU stellt heute in Berlin seine „Anti-Bush-Streitschrift“ – so die SZ von gestern – vor, die zunächst in einer Auflage von 25.000 Exemplaren erscheint.
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/getArticleSZ.php?artikel=artikel3015.php
#verlagebesuchen: Berliner Verlage öffnen am 30. und 31. Oktober 2026 ihre Türen
Am 30. und 31. Oktober öffnen über 20 Berliner Verlage im Rahmen der Aktion #verlagebesuchen ihre Türen für interessierte Besucher:innen und gewähren einen Blick hinter die Kulissen des Büchermachens. Von