Für die drei Firmen der Frankfurter Mediengruppe Breidenstein, darunter die Holding und die mehr als 275 Jahre alte Brönners Druckerei, ist jetzt das am 14. März beantragte vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet worden. Mehr als 200 Beschäftigte sind davon betroffen, ihre Arbeitsplätze gefährdet. Die Mediengruppe sei „mitten in das Druckloch geraten“, sagt der Rechtsanwalt Dirk Pfeil, der vom Amtsgericht zum vorläufigen Insolvenzverwalter der Breidenstein GmbH & Co KG (Holding), der Breidenstein GmbH und der Brönners Druckerei Breidenstein bestellt wurde. Der Insolvenzverwalter hofft, die Druckerei weiterführen zu können, die derzeit voll ausgelastet ist. Hans-Jürgen Breidenstein hat die Geschäftsführung der Holding und der Druckerei zum Monatsende niedergelegt; bei den von der Insolvenz nicht betroffenen Verlagen wird er wohl GF bleiben, wie er der FAZ (25.März) verriet.
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