„Es ist eine Kunst, ein Dreivierteljahrhundert des Schreckens so zu erzählen, daß es die temporeiche Episodenstruktur, die Turbulenzen und den Witz eines Schelmenromans bekommt.“ – So beschrieb der Literaturkritiker Hubert Winkels in seiner Laudatio bei der gestrigen Preisverleihung in Hannover die Faszination des Romans „Vier Arten, meinen Vater zu beerdigen“ von Liane Dirks:
Zum elften Mal wurde der mit 15.000 EURO dotierte Preis der LiteraTour Nord – einer Kombination aus Publikums-Lesereise und literarischem Wettbewerb – vergeben. Gegen fünf andere Autorinnen und Autoren der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur konnte die 47jährige Liane Dirks den Wettbewerb für sich entscheiden. Gesponsert wurde der Preis von der Stiftung Niedersächsischer Volksbanken und Raiffeisenbanken.
Patrick Meier: Warum die KI-Debatte um die Stuttgarter Buchmesse symptomatisch für eine größere Diskussion ist
Es brauchte nur einen einzigen Post. „Generative KI ist zu einem Problem geworden, das wir nicht mehr ignorieren können“, schrieb die Stuttgarter Buchmesse, deren nächste Ausgabe am 27. Februar 2027