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Dino Entertainment-Aktionäre sollen über freiwilliges Übernahmeangebot abgefunden werden

Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, will der ehemalige Comic-Verlag Dino Entertainment seine restlichen freien Aktionäre über ein freiwilliges Übernahmeangebot abfinden. Die Nachfolgefirma CNV Vermögensverwaltung, die nach dem Verkauf des operativen Geschäfts von Dino an den vor allem mit Sammelbilder-Alben bekannt gewordenen italienischen Verlag Panini SpA nur noch das Vermögen verwaltet und anlegt, biete den rund 20 Prozent freien Aktionären über ein Aktienrückkaufprogramm vom 1. Juli an 5,80 Euro für ihre Aktien, kündigte Alleinvorstand Christian Neuber am Dienstag auf der Hauptversammlung in Stuttgart an. „Jedes Stück, das uns angeboten wird, werden wir kaufen und die Aktie dann einziehen“, sagte er laut Redetext. Am Dienstag wurden die Papiere mit 5,40 Euro gehandelt. Auf Grund der gesetzlichen Begrenzung von Aktienrückkäufen können so aber nur zehn Prozent des Grundkapitals aussteigen. Eine Abfindung über ein Zwangs-Übernahmeangebot („Squeeze-Out“) schloss Neuber angesichts der hohen Kosten aus. CNV hatte von Panini 13,2 Millionen Euro für die Lizenzen und das Anlagevermögen kassiert und sitzt auf einem Eigenkapital von 27 Millionen Euro. „Wir hätten niemanden gefunden, der einen vergleichbaren Preis gezahlt hätte“, sagte Neuber.

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