Das Gerücht kursiert schon länger, spätestens seitdem der Altberliner Verlag in diesem Jahr kurzfristig seinen Stand auf der Leipziger Buchmesse abgesagt hatte. Das Amtsgericht in München hat nun BuchMarkt gegenüber bestätigt, dass am 8. April 2003 ein Insolvenzverfahren beantragt wurde (Aktenzeichen 1506 IN 1035/03). Als Insolvenzverwalter wurde Dr. Stephan Jaeger von der Münchener Rechtsanwaltskanzlei Nickl & Kollegen bestellt.
Dort war folgendes zu erfahren: Es handele sich um ein vorläufiges Insolvenzverfahren, der Altberliner Verlag werde weitergeführt. Es gebe Verhandlungen mit mehreren Verlagen wegen der Buchrechte. Es werde weiter ausgeliefert, mit der VVA habe man sich in dieser Woche darauf geeinigt, dass der Verlag aus den Buchverkäufen auch wieder Geld bekomme. Sowohl das Münchener Büro mit Vertrieb als auch das Berliner Büro seien weiterhin in Betrieb.
Ob hingegen die Autoren den Altberliner-Geschäftsführern Dr. Stefan Schmidt und Renate Nickl treu bleiben werden, bleibt abzuwarten. Eines der Zugpferde im Programm, Andreas Schlüter, ist in diesem Herbst mit einem Titel beim Arena Verlag gelandet.
Welche deutsche Stadt hat die höchste Buchhandlungsdichte?
… hat sich das Unternehmen Listflix gefragt und ein Ranking erstellt, dass die Handelsregister-Eintragungen von Buchhandlungen auf je 100.000 Einwohner:innen berechnet. Das sind die erstaunlichen Ergebnisse: