Die Süddeutsche Zeitung ehrt einen ihrer größten Journalisten und vergibt auf Beschluss der Gesellschafterversammlung einen Herbert Riehl-Heyse-Preis für den besten politischen Essay. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert und soll künftig alle zwei Jahre, zum ersten Mal 2004, verliehen werden. Der Reporter, Essayist, Streiflicht- und Buchautor Herbert Riehl-Heyse, einer der bekanntesten deutschen Journalisten und über 30 Jahre in den Diensten der Süddeutschen Zeitung, war am 23. April 2003 nach längerer Krankheit im Alter von 62 Jahren gestorben.
Hans Werner Kilz, Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung: „Herbert Riehl-Heyse verkörperte wie kein anderer die Eigenheit und den Charakter der Süddeutschen Zeitung. Für die SZ und den deutschen Journalismus war er Vorbild und Maßstab. Wir möchten mit dem Preis dokumentieren, dass sein journalistisches Vermächtnis in unserer Zeitung wie in den Medien überhaupt weiterhin hochgehalten wird“.
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