Die neue Suhrkamp-Verlegerin Ulla Berkéwicz plant die inhaltliche und optische Erneuerung der Suhrkamp-Taschenbücher zum 33. Jubiläum im nächsten Jahr. In einem kürzlich gegründeten Medien-Verlag, so die 51-Jährige, könne Suhrkamp ab sofort alle seine Rechte für Film und Fernsehen aktiv anbieten.
„Ein großes Projekt zur Leseförderung ist in Arbeit, eine Sache, die mir sehr am Herzen liegt. Neue Reihen werden gedacht.“ Gegenüber dem „Spiegel“ betonte die Witwe Siegfried Unselds das Ziel, den Verlag auch in Zukunft unabhängig zu erhalten. Deswegen sei noch zu Lebzeiten ihres Mannes die Stiftungs-Struktur zur Leitung von Suhrkamp entwickelt worden. Unseld habe sie seit 1993 darauf „erzogen“, einmal den Stiftungs-Vorsitz und die Geschäftsführung der Verlagsleitung GmbH zu übernehmen. Eine Absage erteilte Berkéwicz dem Gedanken, mit seichter Unterhaltungsliteratur den wirtschaftlichen Erfolg suchen zu wollen. „Dass das nicht passieren wird, dafür stehe ich.“
Benzes besonderes Buch: Ein gradioses Buch über eine welthistorische Zeitenwende
Wie beruhigend, dass es immer noch Verlage gibt, die zu bedeutenden Themen eine Vielfalt an profunden Büchern anbieten. Aus den unzähligen Werken über Entwicklung und Nachwirkung der Gründung der Vereinigten