Bezüglich des in einigen Pressemeldungen bezeichneten Zusammenhanges zwischen der Ansprache von MdB Martin Hohmann und dem erst kürzlich in deutscher Sprache erschienenen 2. Band von Alexander Solschenizyn „Zweihundert Jahre zusammen“, der die Stellung und Rolle der Juden in der Sowjetunion behandelt, verweist der Verlag auf den Protest des Autors gegen jede Instrumentalisierung seines Werkes. Solschenizyn hat sich bei der Schilderung des russisch-jüdischen Zusammenlebens mehrfach und ausdrücklich jeder Schuldzuweisung nach der einen wie nach der anderen Seite enthalten. Seine Absicht war, einer neuen Völkerverständigung den Weg zu ebnen(NZZ vom 17.02.2003) und deutlich zu machen, daß jedes Volk die moralische Verantwortung für seine Vergangenheit zu übernehmen hat. Sein Credo, frei nach Voltaire: Es gibt keine unbestrittene Wahrheit!
Jan-Andres Schulze
Pressereferent Politik/Zeitgeschichte
Buchverlage Langen Müller Herbig
Bertelsmann wächst in den ersten sechs Monaten 2026 organisch um mehr als 5 Prozent und steigert Konzerngewinn um 45 Prozent
Bertelsmann verzeichnete ein sehr gutes erstes Halbjahr 2026 und geht von einem weiterhin positiven Geschäftsverlauf für das Gesamtjahr aus. Der Umsatz des internationalen Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmens lag mit 9,3