Bezüglich des in einigen Pressemeldungen bezeichneten Zusammenhanges zwischen der Ansprache von MdB Martin Hohmann und dem erst kürzlich in deutscher Sprache erschienenen 2. Band von Alexander Solschenizyn „Zweihundert Jahre zusammen“, der die Stellung und Rolle der Juden in der Sowjetunion behandelt, verweist der Verlag auf den Protest des Autors gegen jede Instrumentalisierung seines Werkes. Solschenizyn hat sich bei der Schilderung des russisch-jüdischen Zusammenlebens mehrfach und ausdrücklich jeder Schuldzuweisung nach der einen wie nach der anderen Seite enthalten. Seine Absicht war, einer neuen Völkerverständigung den Weg zu ebnen(NZZ vom 17.02.2003) und deutlich zu machen, daß jedes Volk die moralische Verantwortung für seine Vergangenheit zu übernehmen hat. Sein Credo, frei nach Voltaire: Es gibt keine unbestrittene Wahrheit!
Jan-Andres Schulze
Pressereferent Politik/Zeitgeschichte
Buchverlage Langen Müller Herbig
eBuch freut sich zum Internationalen Tag der Genossenschaften über neue Mitglieder
Am 4. Juli wird weltweit der Internationale Tag der Genossenschaften begangen. Für die eBuch ist dieser Tag Anlass, auf die Buchhandlungen zu blicken, die sich im zweiten Quartal 2026 für