Die Leipziger Buchmesse hat am Sonntag ihre Pforten geschlossen. Die Veranstalter sind zufrieden, wurde doch die Rekordzahl von 102 000 Besuchern gezählt.
Fast 2100 Verlage und Editionen aus 30 Ländern hatten seit Donnerstag in Leipzig ihre Neuerscheinungen präsentiert. Auch dies war nach Angaben der Organisatoren ein Rekordergebnis. Buchmesse-Projektleiter Oliver Zille kündigte in einem Gespräch mit der dpa an, wegen des enormen Andrangs werde die Hallenaufteilung zur Buchmesse 2005 (17. bis 20. März) verändert. Schmale Gänge sollen verbreitert, Leseforen vergrößert sowie Ruhezonen und Gastronomie ausgeweitet werden. Das Bücherfest solle aber kompakt bleiben, sagte Zille.
Zum Abschluss der Messe erhielt der bosnische Autor Dzevad Karahasan am Sonntag den mit 10 000 Euro dotierten Buchpreis zur Europäischen Verständigung.
Bücher und Autorinnen in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung
Um diese Buchgeschichten geht es in der kommenden Ausgabe der „FAS“: Widerstand muss man sich leisten können Don Pablo Mulemba wuchs als Sohn eines angolanischen Gastarbeiters in Eberswalde auf und