Anne Applebaum (39), ehemalige Warschau-Korrespondentin des „Economist“ und heute Kolumnistin der Washington Post, wird, wie gestern bekannt gegeben wurde, für „Der Gulag“ mit Pulitzer Prize in der Kategorie „General Non-Fiction“ ausge-zeichnet.
Gestützt auf umfangreiches Quellenmaterial aus sowjetischen Archi-ven, das erst in jüngster Zeit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, und Gespräche mit Überlebenden hat Anne Applebaum in „Der Gulag“ das System von seinen Ursprüngen in den Revolutions-jahren bis zu seiner Auflösung aufgezeichnet. Das Werk gilt schon jetzt als Standardwerk und ist in sieben europäische Sprachen über-setzt. Auf Deutsch ist es bei Siedler erschienen.
In Wien wird zu einem eigenen Ball der Bücher geladen
Am 11. April findet in Wien erstmals ein ambitioniertes Literaturformat statt, der Wiener Ball der Bücher. Ins Leben gerufen haben ihn Sarah Bohatschek, Lektorin und Verlagswirtin der Goldegg Verlage und







