Der Berliner Schriftsteller Harald Hartung erhält den diesjährigen Würth-Preis für Europäische Literatur. Die Auszeichnung, die alle zwei jahre verliehen wird, ist mit 25.000 Euro dotiert. Mit seinen Gedichten, Essays und Kritiken habe sich Hartung als ein Meister der poetischen Sprache und als überzeugender Anwalt der europäischen Literatur erwiesen, teilte das Museum Würth in Künzelsau mit. Hartung ist nach Hermann Lenz, Claudio Magris und Claude Vigée der vierte Träger des von der Würth-Gruppe gestifteten Literaturpreises. Er soll „den Blick auf ein Europa der kulturellen Vielfalt richten“ und an „Persönlichkeiten verliehen werden, die im Schnittpunkt unterschiedlicher Kulturen arbeiten.“
Die Bibliotheken des Jahres 2026 stehen fest
Der mit 20.000 Euro dotierte nationale Bibliothekspreis „Bibliothek des Jahres 2026“ geht an ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften in Köln. Die Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek in Hoyerswerda erhält den Preis „Bibliothek des Jahres