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Hoteliers verärgern Messegesellschaften – Beschwerden über bis zu 400 Prozent höhere Zimmerpreise – Aussteller drohen mit Rückzug

Die Hotelpreise zur Frankfurter Buchmesse sorgen wie schon im vergangenen Jahr für Ärger. Sie seien noch immer viel zu hoch, kritisieren die Messeveranstalter. Einige Hotels würden ein Vielfaches ihrer üblichen Preise verlangen. Übernachtungskosten von 500 Euro für ein Einzelzimmer pro Nacht seien keine Seltenheit, berichtet Carsten Dierig in der WELT. „Es kann nicht sein, daß ein Zimmer am Wochenende vor der Buchmesse 95 Euro mit Frühstück kostet und am Dienstag 495 Euro ohne Frühstück“, schimpft Buchmesse-Sprecher Holger Ehling.

Das Blatt erinnert: „Schon im vergangenen Jahr hatten die Hotelpreise in der Frankfurter Innenstadt zu einem handfesten Streit geführt. Messe-Direktor Volker Neumann hatte damals mit der Abwanderung der Buchmesse nach München gedroht. Nach intensiven Verhandlungen und dem Einlenken der Hotels sicherte er allerdings zu, zumindest bis 2010 mit der Buchmesse in der Main-Metropole zu bleiben. Holger Ehling kündigte jedoch bereits an, die Hotelpreise im nächsten Jahr erneut zum Thema zu machen. Die Buchmesse befürchtet durch die Preisaufschläge rückläufige Aussteller- und Besucherzahlen.“

Weiterlesen: http://www.welt.de/data/2004/10/12/344956.html

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