Knapp ein halbes Jahr vor der Einführung der neuen Schreibregeln in Schulen und Behörden will der Rat für Deutsche Rechtschreibung Vorschläge für Korrekturen des Reformwerkes vorlegen. Bei der Sitzung des Gremiums heute in Mannheim stehen die besonders strittigen Fälle der Getrennt- und Zusammenschreibung, der Silbentrennung sowie der Groß- und Kleinschreibung auf der Tagesordnung. Die bisherigen Vorschläge der Mitglieder des Rates gleichen einem Wirrwarr. Über die Rechtschreibreform ist so ausführlich diskutiert worden, daß es keine wirklich wegweisenden Neuansätze mehr gibt. Alle Möglichkeiten waren schon einmal vorgebracht worden.
Bücher und Autor:innen in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung
Um diese Buchgeschichte geht es im Feuilleton der kommenden „FAS“: