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Wikipedia: Erneut Buch-Projekt gescheitert

Wie die Süddeutsche Zeitung meldet, sei erneut ein Projekt gescheitert, die Online-Ezyklopädie Wikipedia in ein Print-Produkt umzusetzen.

Dafür hatte sich der Zenodot-Verlag das Label Wikipress gesichert und wollte die Inhalte der Wikipedia-Homepage thematisch in einzelnen Taschenbüchern herausbringen. Die Artikel mussten für jeden Band durch einen verantwortlichen Bearbeiter überarbeitet werden. Im Verlauf der Arbeit stellte sich das wohl als schwieriger heraus, als erwartet.

„Am Bildschirm liest man viel unkritischer als in einem Buch. Die meisten Artikel strotzen vor typographischen Fehlern, sind in einem Mischmasch aus alter und neuer Rechtschreibung geschrieben und enthalten unglückliche, naiv-komische oder gar falsche Formulierungen“, zitiert die Süddeutsche einen Mitarbeiter.

Jetzt hat Zenodot wohl das Projekt gestoppt. Schon lange gingen Gerüchte, dass der Verlag auch ein Vertriebsproblem hatte und für das Geschäft mit Taschenbüchern nur wenig Erfahrungen hat.

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