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Das Süddeutsche Zeitung Magazin über Googles Digitalisierung von Literatur

Titelgeschichte im Süddeutsche Zeitung Magazin ist heute „Heilige Schrift – Bisher standen Bücher in Regalen. Jetzt hat Google begonnen, die Weltliteratur ins Internet zu stellen. Bedeutet dieses Mammutprojekt das Ende des Buches?“

Tobias Kniebe hat den Technikern beim Scannen zugesehen. „Doch längst nicht alle Betroffenen sehen das Projekt der großen Digitalisierung als Traum“, schreibt er dann. „Der mächtigste Gegner sind zweifellos die Verleger und die althergebrachte Grundlage ihrer Existenz, das Copyright – verstanden als umfassendes Geschäftsmodell zur Entlohnung von Kreativität.“

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„Es ist mittlerweile unabdingbar, wenigstens zeitgleich mit englischsprachigen Ausgaben zu erscheinen“

Am heutigen 3. Juni, drei Monate vor Erscheinen der englischsprachigen Ausgabe, veröffentlicht der Hoffmann und Campe Verlag (HoCa) das neue Buch von Francis Fukuyama »Der letzte Mensch. Wohin steuert die Welt?«. Wir haben beim Verlag nachgefragt, wie es zur Frühveröffentlichung gekommen ist und ob man künftig regelmäßig vor der englischsprachigen Veröffentlichung starten will.

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