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Peter Handke und Claus Peymann übergeben Preisgeld des Berliner Heinrich-Heine-Preises an serbisches Dorf im Kosovo

Nachdem Peter Handke auf Grund einer ausgedehnten Affäre den Preis und das Preisgeld des Düsseldorfer Heirich-Heine-Preises zurückgewiesen hat [mehr…], hat er jetzt das Preisgeld des Berliner Heirich-Heine-Preises an ein serbisches Dorf im Kosovo übergeben. Zusammengekommen ist das Preisgeld durch Spenden einer Reihe von Berliner Autoren.

Gemeinsam mit Theater-Macher Claus Peymann ist der österreichische Autor in den Kosovo gereist und machte seine Ankündigung nun wahr [mehr…], wie verscheidene Medien einen Bericht der Nachrichtenagentur ddp aufnehmen. „Ich bedanke mich bei allen Einwohnern, dass sie hier geblieben sind und immer noch hier leben“, sagte Handke.

Der Bürgermeister von Velica Hoca, Dejan Baljosevic, sagte laut einem Zeitungsbericht, ein Teil des Geldes werde für die Renovierung der orthodoxen Kirche verwendet. Zudem solle ein Gebäude für eine Peter-Handke-Stiftung eingerichtet werden, „in dem Künstler Bilder über unsere Situation malen können“. In Velica Hoca leben den Angaben zufolge noch rund 650 Serben, die von der Uno-Schutztruppe KFOR geschützt werden.

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