Home > Archiv > Buchhändler verbrennt seine Ware

Buchhändler verbrennt seine Ware

Weil niemand mehr Lust und Freude am Lesen hat, hat der amerikanische Buchhändler Tom Wayne zu einer drastischen Maßnahme gegriffen. Aus Protest gegen den Niedergang des gedruckten Wortes hat er damit begonnen, seine Bücher zu verbrennen. Den ersten Stapel setzte Tom Wayne vorgestern vor seinem Buchladen in Kansas City in Brand, meldet der Schweizer BLICK.

“Hier kommt das Denken im heutigen Amerika auf den Scheiterhaufen“, sagte er vor Zuschauern. Die Feuerwehr löschte den nicht genehmigten Brand nach 50 Minuten.

Wayne gab an, er habe auf Grund des nachlassenden Interesses an Büchern versucht, sein Sortiment durch Schenkungen zu verkleinern. Doch selbst Bibliotheken und Gebrauchtwarenläden hätten die Bücher mit der Begründung abgelehnt, sie hätten keinen Platz dafür.

Wayne betreibt sein Geschäft seit zehn Jahren und hat inzwischen etwa 20.000 Titel am Lager, die er nun nach und nach alle verbrennen will.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

„Es ist mittlerweile unabdingbar, wenigstens zeitgleich mit englischsprachigen Ausgaben zu erscheinen“

Am heutigen 3. Juni, drei Monate vor Erscheinen der englischsprachigen Ausgabe, veröffentlicht der Hoffmann und Campe Verlag (HoCa) das neue Buch von Francis Fukuyama »Der letzte Mensch. Wohin steuert die Welt?«. Wir haben beim Verlag nachgefragt, wie es zur Frühveröffentlichung gekommen ist und ob man künftig regelmäßig vor der englischsprachigen Veröffentlichung starten will.

weiterlesen