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Magdalen Nabb

Die englische Kriminal- und Kinderbuchautorin Magdalen Nabb ist am 18.8.2007 in ihrem Wohnort Florenz im Alter von 60 Jahren an einem Hirnschlag verstorben.

Magdalen Nabb wurde 1947 in Church, einem Dorf in Lancashire, England, geboren. Sie studierte an der Kunsthochschule in Manchester und begann dort zu schreiben. Seit 1975 lebte und arbeitete sie als Journalistin und Schriftstellerin in Florenz. Ihre Guarnaccia-Krimis wurden hochgeschätzt, unter anderem von Georges Simenon, und sind in insgesamt vierzehn Sprachen übersetzt.

Bei Diogenes sind bisher dreizehn Romane mit dem sympathisch-schrulligen Maresciallo erschienen, in denen Magdalen Nabb es vermochte, den Schauplatz Florenz dem Leser anschaulich und lebhaft nahezubringen. Ein weiteres Manuskript hatte sie vor kurzem fertiggestellt, der vierzehnte Fall des Ermittlers Guarnaccia mit dem Titel „Vita Nuova“ wird auf Deutsch voraussichtlich im Frühjahr 2008 veröffentlicht.

Magdalen Nabb schrieb auch für Kinder und Jugendliche. Für das Jugendbuch Zauberpferd erhielt sie 1993 den ‚Smarties Book Prize‘.

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