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WELT: Günter Wallraff unter Polizeischutz wegen Lesung aus Satanischen Versen

Hat er geschafft, was er wollte? Der Kölner Schriftsteller und „Undercover“-Journalist Günter Wallraff steht jedenfalls nach eigenen Angaben unter Polizeischutz, seit er auf einer Internetseite als Feind des Islam bezeichnet und persönlich bedroht worden ist. Das berichtet DIE WELT. Grund sei seine Absicht, in einer Moschee aus den Satanischen Versen von Salman Rushdie lesen zu wollen.

Demnach sagte Wallraff am Sonntag bei einem „Talk-Gottesdienst“ in der Martin-Luther-Kirche, sein Haus werde von der Polizei bewacht. Leute, die starr auf ihrer Meinung beharrten und nicht dazulernten, machten ihm Angst. Daher fürchte er sich vor „Fundamentalisten jeglicher Art“. Das seien für ihn nicht nur Islamisten, sondern auch strenggläubige Evangelisten in den USA oder fanatische Anhänger der katholischen Organisation Opus Dei.

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