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Hugo Claus

Der große flämische Autor Hugo Claus, seit Jahren auf der Liste der Nobelpreiskandidaten, ist tot. Der am 5. April 1929 in Brügge geborene Schriftsteller litt an Alzheimer und machte am 19. März von der in Belgien legalisierten Sterbehilfe Gebrauch.

Gerade eben erschien bei Klett-Cotta sein großer Roman „Der Kummer von Belgien“ in neuer Übersetzung (Waltraut Hüsmert). Dieses Werk ist oft mit der „Blechtrommel“ und „Hundert Jahren Einsamkeit“ verglichen worden: Es ist das Hauptwerk des „wohl bedeutendsten Schriftstellers der niederländischen Gegenwartsliteratur“ (DIE WELT).

Letzte große Ehrung für Claus war 2003 der Preis für europäische Verständigung auf der Leipziger Buchmesse.

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Heute ist Welttag der Poesie

Der Welttag der Poesie wurde 1999 von der UNESCO ausgerufen, „um die sprachliche Vielfalt durch poetische Ausdrucksformen zu fördern und gefährdeten Sprachen mehr Gehör zu verschaffen“ und wird seitdem jährlich am 21. März begangen. Höchste Zeit für einen aktuellen Blick auf ein oft verkanntes Genre.

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