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Erscheint Nabokovs letzter Roman doch?

Es geht schon seit Jahren hin und her. Dimitri Nabokov, Sohn des Autors Vladimir Nabokov kann sich nicht entscheiden, ob er den letzten Roman seines Vaters verbrennen soll, so wie es Vladimir Nabokov verfügt hat. Heute nun wieder eine neue Meldung in den Medien: Demnach habe sich Dimitri Nabokov entschieden, die Fragmente „Das Original von Laura“ nicht zu verbrennen, sondern der Nachwelt zu überlassen.

Von 50 Karteikarten, bislang im Tresor einer Schweizer Bank verwahrt, sei die Rede, schreibt die Welt. Das sind 30 Buchseiten, die sie Schätzungen zur Folge füllen würde. Dabei habe Nabokovs Biograf Brian Boyd angedeutet, dass es auch mehr sein könnten.

Früher oder später also wird man „Das Original von Laura“ lesen können und dem Nabokov-Kapitel in der Literaturgeschichte einen kurzen Absatz hinzufügen.

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