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16. Kleinverlegertag in der Leipziger HTWK

Podium des Kleinverlegertag

Der 16. Kleinverlegertag, der gestern Abend in der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig stattfand, stand unter dem Thema „Update Buchstadt. Wie junge Verlage Leipzig neu beleben“.

Auf Einladung der Studenten des Studiengangs Buchhandel/Verlagswirtschaft diskutierten im bis auf den letzten Platz gefüllten Hörsaal der Leipziger Fachhochschule Sebastian Wolter vom Verlag Voland & Quist, Thomas Siemon vom Lubok Verlag, Dr. Christoph Links vom Ch. Links Verlag sowie Rolf Nüthen vom Verlegerausschuss des Börsenvereins.

Dass Leipzigs Zeiten als große Buchstadt längst vorüber sind und auch nicht wieder aufleben werden, darüber herrschte Einigkeit auf dem Podium. Ebenso einhellig bescheinigte man der Stadt jedoch jede Menge kreatives Potential – unter anderem durch die Hochschule für Grafik und Buchkunst, das Deutsche Literaturinstitut Leipzig, die buchnahen Ausbildungsstätten an der HTWK und der Universität –, das nicht nur den bestehenden Verlage neue Impulse und Mitarbeiter zuführt, sondern in absehbarer Zeit auch zu noch mehr Verlagsgründungen führen wird.

„Offenbar gibt es keinen Grund, in Leipzig keinen Verlag zu gründen“, so lautete das Fazit, das nach der regen Diskussion mit dem Publikum entstand. Frei nach diesem Motto darf von der Leipziger Verlagsszene in den nächsten Jahren also noch einiges erwartet werden. Und ob die Bezeichnung „Buchstadt“ nun nur Wunschdenken ist oder irgendwann wieder der Wirklichkeit entsprechen wird: Beim anschließenden Sekt in den Fluren der HTWK war die Stimmung ausgelassen.

BX

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