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Literatur auf dem 23. Museumsuferfest Frankfurt

Antiquariatsmeile

18 Museen, sechs Kirchen, das Karmeliterkloster und drei Kunstsammlungen öffneten vom Freitag bis zum gestrigen Sonntag ihre Türen für Interessierte.

Auf einem der größten europäischen Kulturfestivals, dessen Schwerpunktthema traditionell dem Ehrengast der Frankfurter Buchmesse, in diesem Jahr Argentinien, gewidmet war, spielte selbstverständlich auch Literatur eine Rolle.

Am caricatura museum fand das 2. Festival der Komik statt, hier traten Oliver Maria Schmitt & Sedlmeir, Martin Sonneborn, Wiglaf Droste, Gerd Dudenhöffer + Bernd Fritz, Jürgen Roth, Thomas Gsella und das Titanic-Zentralkomitee auf.

Auf der 5. Antiquariatsmeile vor dem Museum Giersch am Schaumainkai boten in Pagodenzelten 17 Antiquariate ihre Schätze an, Zelte und Strom sponserte die Stiftung Giersch.

Der Frankfurter Künstlerclub hatte vor dem Museum Giersch ebenfalls ein Zelt und präsentierte im Haus verschiedene Veranstaltungen, darunter Zum 100. Todestag von Mark Twain; Jochen Nix las gestern Abend die Erzählung Kannibalismus auf der Eisenbahn.

Am Schaumainkai hatte die Literaturgesellschaft Hessen gemeinsam mit dem Verband Deutscher Schriftsteller eine Poets’ Corner eingerichtet, in der es neben Jazz natürlich Lesungen gab. Das Thema lautete Das Leben handelt nicht von Sonderangeboten, ein Zitat aus Die italienischen Schuhe von Henning Mankell.

Zu Gast waren am Samstag die hessischen Autoren Eric Giebel, Anna Rinn-Schad, Ela Rojas, Hanna Dunkel und Barbara Höhfeld, am Sonntag Walter Jauernich, Evely Fromm, Joachim Durrang, Eward Reder und Andreas Muncke. Eine Podiumsdiskussion rundete die Lesungen ab.

JF

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