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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und der neue Mario Vargas Llosa wühlt auf

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

„Papa in portam“: Heute beginnt der Papstbesuch.

Frankfurter Rundschau

„Es gibt keine Gnade“: Mario Vargas Llosas Kolonialismusroman Der Traum des Kelten hat seine Vorlage in der Biografie von David Casement, die aufwühlt und macht alle Vorsätze, nur vier bis zehn Seiten vor dem Schlafengehen zu lesen, zunichte.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Der Preis der Frankfurter Buchmesse für die beste internationale Literaturverfilmung erhält David Heyman für seine Harry-Potter-Filme.

„Diese wunderbare Zeit der gelbroten Früchte“: Nicht jede schlechte Erfahrung ist für irgendetwas gut. In seinem Theaterroman Wunsiedel (Wunderhorn) wirft Michael Buselmeier einen ungeschönten Blick zurück im Zorn.

„Weinen hilft nicht mehr“: Zur Krankheit kommt die Entwürdigung. In Tanzstunde auf See schickt Rolf Haufs Lyrik aus dem Krankenhaus (Hanser).

„Dann muss ich weinen bitterlich“: Marbach sucht in einer rosaroten Schau den dichterischen Mehrwert von „Ich liebe Dich“.

Süddeutsche Zeitung

Brigitte Kronauer erhält den Jean-Paul-Preis.

„Allein in Erichs Lampenladen“: Christian von Steffelins Fotobuch über den Palast der Republik wird vorgestellt.

„Vom Aufstieg zur Zwangsarbeit zum Wirtschaftswunder“: Der Aufstieg der Quandts ist eine gründliche neue Geschichte der Unternehmerdynastie. Joachim Scholtyseck zeigt, wie das Firmenimperium vom Nationalsozialismus profitierte (C.H.Beck).

Die Welt

„Wie gefällt Dir das Papstesel?“ Die Welt zitiert aus Martin Luthers Wider das Papsttum zu Rom, vom Teufel gestiftet. Schöner Haudrauf-Text. Obs hilft? Viel differenzierter ist Otto Hermann Pesch jüngst in Christ in der Gegenwart über Luthers Verhältnis zum Papst, toll zu lesen.

„Veraltet, verdreht und völlig einseitig“: Im Nah-Ost-Konflikt machen die großen deutschen Schulbuchverlage die israelische Seite zu Tätern und die palestinensische zu Opfern. Gideon Böss hat sich umgehört, Westermann, Cornelsen und Klett sehen keinen Anlass, Ihre Titel kritisch zu hinterfragen.

Financial Times Deutschland

„Wo bunkert Dagobert sein Geld?“: Entenhausen, Nimmerland, Walhalla, der Olymp: Der neue Atlas der fiktiven Orte bei Meyers zeichnet detailverliebt nach, wie die menschliche Fantasie fiktive Orte entstehen lässt.

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