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Douglas-HV in Essen: Thalia-Sanierung eins der Hauptthemen

Die Schieflage der Douglas-Buchhandelstochter Thalia kostet die Anteilseigner des Handelskonzerns Bares: Sie müssen sich auf eine sinkende Dividende einstellen. Das gab Konzernchef Dr. Henning Kreke heute bei der Hauptversammlung in Essen bekannt.

Denn: Rückstellungen und Wertberichtigungen für die Sanierung von Thalia werden insgesamt rund 170 Millionen Euro kosten. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2010/11 will Douglas eine Dividende von 1,10 Euro je Aktie zahlen.

In den ersten fünf Monaten des Geschäftsjahres 2011/12 habe Douglas laut Kreke den Konzernzumsatz um 1,3 Prozent auf rund 1,7 Milliarden Euro gesteigert. In Deutschland verzeichnete der Konzern ein Plus von 3,1 Prozent, im Ausland sanken die Erlöse erneut um 2,3 Prozent. Auch die Thalia-Erlöse werden geringer – eine Ursache ist die Online-Konkurrenz von Amazon. Kreke will die angeschlagene Buchhandelskette dadurch sanieren, dass bis zu 15 der insgesamt knapp 300 Filialen geschlossen werden – was Aktionärsschützer zu Vorwürfen gegen Michael Busch („Managementfehler“) beflügelte.

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