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Fusionieren Random House und Penguin?

Die Gerüchteküche gerinnt nun zur ersten Meldung: Offenbar reden die Konzerne Bertelsmann und Pearson darüber, ihre beiden Töchter Random House und Penguin zusammenzulegen. Penguin bestätigte entsprechende Gespräche.

Ziel sei, einen globalen Marktführer zu schaffen, um auf die strategischen Herausforderungen im schnell wachsenden E-Book-Geschäft durch Amzon, Kindle und Google reagieren zu können.

Bestätigt wurden die Gerüchte gegenüber der Pearson-Tochter Financial Times. Sicher ist, dass auf diese Weise der weltgrößte Buchverlag entstehen könnte. Der Rest ist Spekulation. Demzufolge soll Bertelsmann eine Mehrheit an dem entstehenden Verlagsriesen erhalten. Die Chefs von Random House und Penguin, Markus Dohle und John Makinson, sollen in dem neuen Konzern führende Positionen übernehmen. Außerdem heißt es, würden mit den Kartellbehörden in den USA und in Brüssel derzeit bereits abschließende Gespräche geführt. Die Insider warnten aber gleichzeitig, dass die Gespräche immer noch scheitern können.

Gleichzeitig versucht Bertelsmann laut manager magazin die alleinige Kontrolle über die in Mittel- und Südamerika sowie in Spanien operierende Buchverlagstochter Random House Mondadori zu übernehmen. Noch hält die Arnoldo Mondadori Editore 50 Prozent an dem Unternehmen, sie hat ihren Hauptsitz in Mailand und gehört dem italienischen Medienunternehmer und Expräsidenten Silvio Berlusconi. Die Gespräche stünden angeblich kurz vor dem Abschluss.

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