Home > Archiv > VG Wort unterliegt Autor

VG Wort unterliegt Autor

Das OLG München hat in einem Rechtsstreit zwischen einem Autor und der VG Wort für den Autors entschieden: Jetzt darf die VG Wort Verlage nicht mehr pauschal an den Tantiemen ihrer Autoren beteiligen.

Dies geht nur noch, wenn der Autor entsprechende Rechte an seinen Verlag abgetreten habe. Der Urheberrechtsexperte Martin Vogel, der geklagt hatte, hatte argumentiert, dass der Pauschalabzug Autoren bei Ausschüttung durch die VG Wort benachteilige. 2012 hatte er in erster Instanz gewonnen, nun bekam er auch vor dem OLG München Recht.

Die VG Wort zum Urteil: „Die Entscheidungsgründe liegen uns derzeit noch nicht vor. Wir bitten um Verständnis, dass wirdeshalb noch keine Stellungnahme abgeben können. Nach eingehender Prüfung des Urteils und der etwaigen sich daraus ergebenden Konsequenzen wird zeittnah informiert.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

BuchMarkt feiert 60 Jahre

BuchMarkt feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen. Seit der Gründung im Jahr 1966 begleiten wir die Entwicklungen der deutschsprachigen Buchbranche, berichten über Trends im Verlagswesen, im Buchhandel und in der Literaturvermittlung und bieten eine Plattform für Debatten und Perspektiven rund um das Buch.

weiterlesen

„Es ist mittlerweile unabdingbar, wenigstens zeitgleich mit englischsprachigen Ausgaben zu erscheinen“

Am heutigen 3. Juni, drei Monate vor Erscheinen der englischsprachigen Ausgabe, veröffentlicht der Hoffmann und Campe Verlag (HoCa) das neue Buch von Francis Fukuyama »Der letzte Mensch. Wohin steuert die Welt?«. Wir haben beim Verlag nachgefragt, wie es zur Frühveröffentlichung gekommen ist und ob man künftig regelmäßig vor der englischsprachigen Veröffentlichung starten will.

weiterlesen