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Weltbild-Insolvenz erst einmal abgewendet

Eine Insolvenz der von der katholischen Kirche in Deutschland getragenen Verlagsgruppe Weltbild ist wohl zunächst abgewendet, berichtet die FAZ.

Nach Informationen des Blattes gingen aus dem Kreis der Gesellschafter bis Ende der vergangener Woche Zusagen über neues Kapital in Höhe von etwa 60 Millionen Euro ein. Damit soll dem Unternehmen vor allem im bevorstehenden Weihnachtsgeschäft Liquidität verschafft werden. Nach einer längeren Restrukturierungsphase soll Weltbild im Jahr 2015 wieder profitabel zu arbeiten.

Die Geschäftsbanken einschließlich der beiden kirchlichen Institute Liga (Regensburg) und Pax (Köln) haben laut FAZ dem Unternehmen zugesagt, ihre Geschäftsbeziehungen fortzuführen.

Neue Gesellschafter werden nach FAZ-Informationen bislang nur das von Kardinal Reinhard Marx geleitete Erzbistum München und Freising sowie die Soldatenseelsorge Berlin, die dem Essener Bischof Franz-Josef Overbeck untersteht. “Marx und Overbeck bringen gemeinsam etwa 30 Millionen Euro auf. Das Bistum Augsburg will sich mit einem verlorenen Zuschuss in Höhe von 15 Millionen Euro an der Sanierung der Verlagsgruppe beteiligen. Auch das Bistum Mainz und das Bistum Hildesheim, das von dem stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Norbert Trelle geleitet wird, wollen das Unternehmen unterstützen”, schreibt die FAZ. Ob sieaber auch Gesellschafter werden, ist derzeit noch offen.

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