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US-Buchdruckproduktion blieb 2013 stabil

Um einfach nur Zahlen sprechen zu lassen. Die Zahl der herkömmlichen gedruckten Bücher ist 2013 in den Vereinigten Staaten nur um 1,6 Prozent auf 309.957 Titel gesunken, was trotz des stark steigenden E-Buch-Geschäfts auf „einen relativ stabilen Markt für gedruckte Werke“ hinweist – so der Jahresbericht des führenden US-Buchinformationsunternehmens Bowker.

Demgegenüber hat im Print-on-Demand-Bereich, der praktisch nur im Web verkauft wird und im Spitzenjahr 2010 auf über 3,8 Millionen Novitäten anstieg, bei rund 1,1 Millionen Titeln 2013 gegenüber 2012 ein Rückgang um 46 Prozent stattgefunden.

Die Zahl der herkömmlich gedruckten Novitäten stieg im vergangenen Jahr für Belletristik geringfügig auf gut 50.000 Titel, während sie im Kinder- und Jugendbuch geringfügig auf knapp 33.000 Titel sank. Das Verlegen naturwissenschaftlicher Werke hat in den letzten fünf Jahren bis 2013 um erstaunliche 33 Prozent zugenommen.

Unterdes stagniert, wie Bowker mit Bezug auf andere Branchendaten erwähnt, der Verkauf von elektronischen Büchern in den USA 2013.

Gerhard Beckmann

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