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EU-Kommission bittet zur Kasse: Steuersparmodelle von Amazon, Starbucks & Co. sind illegal

Schluß mit lustig: Seit Jahren stehen die Steuervermeidungsprogramme international agierender Konzerne wie Amazon oder Starbucks in der Kritik: Die Steuervorteile, die die Niederlande und Luxemburg multinationalen Konzernen gewährt haben, sind nach Einschätzung der EU-Kommission illegal, schreibt die FAZ.

Starbucks in den Niederlanden und die Finanztochter des Autobauers Fiat in Luxemburg müssen nun jeweils 20 bis 30 Millionen Euro nachzahlen, wie die Brüsseler Behörde am Mittwoch entschied.

„Steuervorbescheide, die die Steuerlast eines Unternehmens künstlich verringern, stehen nicht mit den EU-Beihilfevorschriften im Einklang“, teilte die zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager mit. „Sie sind illegal.“

Noch ist unklar, wie die Konzernzentralen reagieren werden. Akzeptieren sie langfristig eine deutlich höhere Steuerlast? Oder versuchen sie zumindest so lange auf andere Länder auszuweichen, bis global alle Schlupflöcher geschlossen sind? In eine positive Richtung habe sich Amazon bewegt. Das Unternehmen kündigte im Mai an, Gewinne nicht mehr zentral in der Europazentrale in Luxemburg, sondern in einzelnen europäischen Ländern, darunter in Deutschland zu versteuern.

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