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Gestern endete das 12. Braunschweiger Krimifestival

Gestern endete das 12. Braunschweiger Krimifestival mit der „Nachlese“ von Håkan Nesser und Der Verein der Linkshänder im ausverkauften Großen Haus des Staatstheaters.

vlnr.: Margarete von Schwarzkopf, Håkan Nesser, Dietmar Bär bei der Lesung gestern im Staatstheater (c) krimikiste.com

Der Schauspieler und Hörbuchsprecher Dietmar Bär, bekannt als Kommissar Freddy Schenk aus dem Kölner Tatort, las souverän die deutschen Passagen und die Moderatorin Margarete von Schwarzkopf führte gekonnt durch den höchst unterhaltsamen Abend.

Håkan Nesser erzählte dabei nicht nur über seine Hauptcharaktere Van Veeteren und Barbarotti, die im aktuellen Buch aufeinandertreffen, sondern er sprach auch offen über seine Krebserkrankung, die er letztes Jahr durchstehen musste. Außerdem las er Passagen aus seinem Buch auf Schwedisch. Publikumsnah gab sich der sympathische Schwede auch beim anschließenden Signieren seiner Bücher.

Die Buchhandlung Graff, die das Festival jährlich organisiert, zeigt sich höchst zufrieden. Zu den 34 Veranstaltungen des Hauptprogramms kamen knapp 6.000 Besucher.Das vielfältige Programm mit Lesungen nationaler und internationaler Autoren, kriminalistischen Stadtführungen und Veranstaltungen speziell für Kinder und Jugendliche kam nicht nur bei den Zuhörern gut an. Vor allem die internationalen Autoren zeigten sich beeindruckt vom aufmerksamen und interessierten Braunschweiger Publikum.

Da wundert es kaum, dass die Planungen für das 13. Festival bereits im vollen Gange sind. Auch im nächsten Jahr wird es wieder kriminell spannend in Braunschweig. Für die Zeit vom 18. bis zum 30. Oktober (Nachlese-Termine nicht ausgeschlossen) sollte man sich rechtzeitig sein Alibi sichern.

Informationen zum Programm werden ab dem Frühsommer 2020 auf www.krimifestival-bs.de und im Newsletter des Festivals veröffentlicht.

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