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Umgeblättert heute: Olive Schreiners Buch war seiner Zeit um Jahrzehnte voraus – jetzt erscheint zum 100. Todestag der Autorin eine Neuübersetzung

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

  • „Eine Frau im Dazwischen!“: Unbestimmtheit als Lebensgefühl, und auch die Sprache fließt: Meral Kureyshi beschreibt in ihrem Buch die Situation eines anhaltenden Übergangs: Fünf Jahreszeiten (Limmat Verlag)

  • „Jugend ohne Gott“: Olive Schreiners Buch war seiner Zeit um Jahrzehnte voraus – jetzt erscheint zum 100. Todestag der Autorin eine Neuübersetzung. „Die Geschichte einer afrikanischen Farm, das 1883 zuerst unter einem männlichen Pseudonym veröffentlicht werden musste, ist so etwas wie der Grundstein für eine Denkerinnenkarriere, die sich aber nie richtig entfalten konnte, weil Schreiner ihrer Zeit um Jahrzehnte voraus war und die Saat vieler der von ihr aufgegriffenen Ideen überhaupt erst im Laufe des 20. Jahrhunderts aufzugehen begann (…) Schreiner ist nicht die Erfinderin des Feminismus oder der Ideen der Moderne, ihr Roman ist ein heute noch lesenswertes Dokument, weil er die progressiven Gedanken seiner Zeit nicht nur durchdrungen und aufgenommen hatte: Er zeigt die Unzulänglichkeit der Welt, aus der diese großen Ideen einst entstanden sind.“/Olive Schreiner: Die Geschichte einer afrikanischen Farm (Manesse)

Literatur und Sachbuch

  • „Atheisten sind unverzichtbar“: Ohne das Feindbild des Ungläubigen ist mit der Religion kein Staat zu machen: Björn Spiekermann legt eine exzellente Studie über den Vorwurf der Gottlosigkeit in der Frühen Neuzeit vor: Der Gottlose (Vittorio Klostermann Verlag)
  • „Gekocht wird nicht“: Die Suche nach neuen Lebensmitteln im Nationalsozialismus./Daniela Rüther: Der Fall Nährwert (Wallstein)

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