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Digitales Festival Re:Writing the Future vom 25. bis zum 28. Februar

Mehr als 80 Kulturschaffende, Künstler*innen und Expert*innen an der Schnittstelle von Zivilgesellschaft, Kultur und Menschenrechten setzen sich im Rahmen des Festivals Re:Writing the Future, das vom 25. bis zum 28. Februar stattfindet, mit den Entstehungsbedingungen von Kunst im Exil und Kultur in Zeiten des Lockdowns auseinander.

Die Literaturnobelpreisträgerinnen Herta Müller und Swetlana Alexijewitsch, der in der Türkei verurteilte Journalist Can Dündar und die Autorin Aslı Erdoğan, der Verteidiger von Deniz Yücel: Veysel Ok, die kurdische Künstlerin Zehra Doğan, der Schweizer Regisseur Milo Rau, die Choreografin Sasha Waltz, der Berliner Kultursenator Klaus Lederer, die Gründer*innen der internationalen Straßenzeitung Arts of the Working Class und viele weitere Protagonist*innen diskutieren vier Tage lang zur Thematik „Kunst und Kultur im Exil“.

Sie widmen sich den Fragen, was wir von denen lernen können, die nicht erst durch die Pandemie schwere Arbeitsbedingungen erleiden müssen. Mit welchen Mitteln lassen sich kulturelle Vielfalt und Teilhabe nach dem Lockdown wiederherstellen? Wie ist Hilfsbereitschaft in Zeiten bewachter Grenzen organisierbar und welche Rolle kommt dabei solidarischen Städten zu? Neben zahlreichen Gesprächsformaten lädt das Festival auch zu elf Workshops, einer digitalen Ausstellung, einem Konzert und vier Theater-Performances im Stream ein.

Das digitale Kulturfestival findet an verschiedenen Orten in Berlin statt und wird auf der Website rewritingthefuture.org live übertragen.

„Über 20 Kulturinstitutionen aus Berlin, Künstler*innen aus über 30 Städten weltweit, eine gemeinsame Zukunft – das ist das Festival Re:Writing the Future“, so Esra Kücük, Geschäftsführerin der Allianz Kulturstiftung, und eine der vier Kurator*innen. „Mit einem vielfältigen Programm ermöglicht das Festival einen Erfahrungsaustausch zu der wichtigen Frage, was Städte als Zufluchtsorte für gefährdete Künstler*innen leisten können. Es spannt den Bogen zwischen der Berliner Kulturszene und internationalen Partnern. Im Zentrum steht die Vernetzung untereinander.“

„Solidarität mit bedrohten Künstler*innen über Grenzen hinweg, ist heute wichtiger denn je. Angriffe auf die Meinungs- und Kunstfreiheit werden durch die Corona-Krise noch verschärft. Deshalb ist es richtig und gut, dass Berlin als weltoffene, solidarische Stadt sich im ICORN-Netzwerk engagiert“, so Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa. „Das Festival Re:Writing the Future zeigt die künstlerische Vielfalt dieser Stadt, geprägt durch die diversen Hintergründe der hier lebenden Künstler*innen – und eröffnet damit auch einen spannenden Blick in die Zukunft.“

 

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