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Umgeblättert heute: Ist das Genre noch zeitgemäß?

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

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Spuren im Netzwerk: Helene Roth widmet emigrierten deutschsprachigen Fotografen eine minutiös gearbeitete Recherche.

  • Helene Roth: „Urban Eyes“. Deutschsprachige Fotograf*innen im New Yorker Exil in den 1930er- und 1940er-Jahren. Wallstein Verlag

Michaela Maria Müller erzählt in ihrem Roman „Zonen der Zeit“ von der Begegnung eines Historikers mit einer Feuerwehrfrau.

  • Michaela Maria Müller: „Zonen der Zeit“. Roman. Quintus Verlag

Amuse-Gueule für neue Betrachtungsweisen: Markus Krajewski über die Kunst des Kochens.

  • Markus Krajewski: „Kulturtechnik Kochen“. Mit Rezepten von Margaretha Jüngling und Fotografien von Christian Werner. Schwabe Verlag

Thomas Meinecke hat einmal etwas Revolutionäres erfunden – den selbstreflexiven Theorieroman. Beim Lesen seines Buchs „Odenwald“ drängt sich die Frage auf: Ist das Genre noch zeitgemäß?

  • Thomas Meinecke: Odenwald. Roman. Suhrkamp

Um den Strukturwandel in der angeblich härtesten Stadt Hessens geht es im Roman „Die kalte Erika“, dem ersten Krimi von Lutz Büge – und natürlich auch um Mord:
  • Lutz Büge: „Die kalte Erika“  ( Verlag Sparkys Edition)

„Es ist mittlerweile unabdingbar, wenigstens zeitgleich mit englischsprachigen Ausgaben zu erscheinen“

Am heutigen 3. Juni, drei Monate vor Erscheinen der englischsprachigen Ausgabe, veröffentlicht der Hoffmann und Campe Verlag (HoCa) das neue Buch von Francis Fukuyama »Der letzte Mensch. Wohin steuert die Welt?«. Wir haben beim Verlag nachgefragt, wie es zur Frühveröffentlichung gekommen ist und ob man künftig regelmäßig vor der englischsprachigen Veröffentlichung starten will.

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