Die österreichische Bundesregierung plant ab Herbst eine neue Paketabgabe auf Internetbestellungen. Die von der Regierungskoalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS geplante Abgabe in Höhe von zwei Euro pro Sendung soll im Oktober in Kraft treten und für große Onlinehändler mit einem Jahresumsatz von mehr als 100 Mio. Euro gelten. Das berichtet u.a. buecher.at. Die Umsetzung der Paketabgabe sei umstritten, aus Politik und Wirtschaft äußerten sich zahlreiche Gegenstimmen. Auch auf Buchbestellungen hätte die Abgabe, zu der es bereits ein ähnliches Pendant in Frankreich gibt, Auswirkungen.
Zu den weiteren Details schreibt buecher.at, dass die Maßnahme laut Regierung jährlich rund 280 Millionen Euro in die Staatskasse bringen soll und Einkäufe, die direkt im Geschäft getätigt und anschließend zugestellt werden von der Regelung ausgenommen seien. Auch wenn Unternehmen bestellte Waren selbst ausliefern, soll keine Paketabgabe anfallen.
Allerdings hätte es bereits 36 Stellungnahmen von Institutionen und 65 Statements von Privatpersonen gegeben, von denen der Großteil kritisch ausgefallen sei.
Ob die Paketabgabe in der geplanten Form tatsächlich am 1. Oktober in Kraft tritt, muss nun im Parlament verhandelt werden.








Ein Kommentar
Traumhafte Idee. Sollte in Deutschland auch eingeführt werden. Möglichst OHNE Einschränkungen.