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Bestenliste: Die Sachbücher des Monats Juli 2026

Die Medienunternehmen Die Welt, Radio 3 RBB, Neue Zürcher Zeitung und ORF-Radio Österreich 1 stellen monatlich die „Sachbücher des Monats“ zusammen. Dieses Mal dabei:

Ingrid Carlberg: Marionetten. Eine kurze Geschichte der politischen Propaganda von der Oktoberrevolution bis heute. Über- setzt von Susanne Dahmann, btb Verlag, 558 Seiten, € 26,00

Christoph Möllers / Nils Weinberg: Öffentliche Kunstfreiheit, Suhrkamp Verlag (stw), 180 Seiten, € 20,00

Volker Weiß: Katechon. Zur Wiederkehr der politischen Theologie in der Gegenwart, Verlag Cotta, 127 Seiten, € 18,00

Fritz Breithaupt: Einmal, Zweimal, Keinmal. Wie wir Erfahrungen machen, Suhrkamp Verlag. 280 Seiten, € 28,00

Jens Balzer: Confusion is next. Die Nullerjahre. Das Jahrzehnt des Umbruchs, Verlag Rowohlt Berlin, 272 Seiten, € 26,00

    Bruno Preisendörfer: Schlagworte, die Geschichte machen. Wie Parolen von »Stunde Null« bis »Wir schaffen das« Deutschland    veränderten, Verlag Galiani Berlin, 432 Seiten, € 28,00

    Dieter Burdorf: Dieses unruhige Ich. Ingeborg Bachmann. Eine Biographie, C. H. Beck Verlag, 764 Seiten, € 38,00

    Sebastian Haffner: Der Teufelspakt. Eine Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen. Mit einem Nachwort von Karl Schlögel, Carl Hanser Verlag, 224 Seiten, € 24,00

    Florian Butollo: Das knappe Gut Arbeit, Suhrkamp Verlag (es), 254 Seiten, € 20,00

    Serhii Plokhy: Das Zeitalter der Atomwaffen. Von Hiroshima bis zur Gegenwart. Übersetzt von Oliver Lingner und Hans- Peter Remmler, Verlag Hoffmann & Campe, 608 Seiten, € 32,00

      Besondere Empfehlung des Monats Juli: Michael Lüders (Politik- und Islamwissenschaftler; Publizist) Odd Arne Westad: Der kommende Sturm. Der nächste grosse Krieg und wovor die Geschichte uns warnt, Verlag Klett-Cotta, 266 Seiten, Euro 26

      Scharfsinnig plädiert der norwegische Historiker, dass die hiesige Politik zur Diplomatie zurückfinden muss – damit wir nicht die Fehler aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg wiederholen, damit wir die Welt vor ihrem dann wohl letzten Krieg bewahren. (Michael Lüders)

      Die Jury: Tobias Becker, Der Spiegel; Natascha Freundel, radio 3 vom rbb; Dr. Eike Gebhardt, Berlin; Knud von Harbou, Feldafing; Prof. Jochen Hörisch, Unversität Mannheim; Günter Kaindlstorfer, Wien; Dr. Otto Kallscheuer, Sassari, Italien; Petra Kammann, FeuilletonFrankfurt; Jörg-Dieter Kogel, Bremen; Dr. Wilhelm Krull, Hamburg; Marianna Lieder, Berlin; Lukas Meyer-Blankenburg, Redaktion Das Wissen, SWR; Gerlinde Pölsler, Der Falter, Wien; Marc Reichwein, DIE WELT; Thomas Ribi, Neue Zürcher Zeitung; Prof. Dr. Sandra Richter, Deutsches Literaturarchiv Marbach am Neckar; Wolfgang Ritschl, ORF Wien; Florian Rötzer, krass-und-konkret, München; Norbert Seitz, Berlin; Mag. Anne-Catherine Simon, Die Presse, Wien; Prof. Dr. Philipp Theisohn, Universität Zürich; Dr. Andreas Wang, Berlin; Prof. Dr. Harro Zimmermann, Bremen; Stefan Zweifel, Zürich.

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