
Zum dritten Mal hat BoD zur Wahl des Buchcoaches des Jahres aufgerufen, um die Arbeit unabhängiger Expert:innen bei der Bucherstellung zu würdigen. Als diesjährige Siegerin ging die österreichische Schreibcoachin und Autorin Barbara Pachl-Eberhart hervor. Neu in diesem Jahr: Zusätzlich zum ersten Platz prämiert BoD offiziell erstmals auch die Zweit- und Drittplatzierten mit einem Siegel.
„Buchcoaches sind wichtige Stützen beim Schreiben, Gestalten und Vermarkten von Büchern. Sie begleiten Autor:innen durch den kreativen Entstehungsprozess, geben Struktur, sichern Qualität und halten die Motivation aufrecht. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur hohen Professionalität unabhängig veröffentlichter Titel. Die Wahl zum Buchcoach des Jahres macht diese Leistung sichtbar und hilft Autor:innen dabei, die für sie passende Unterstützung zu finden.“, beschreibt BoD den Ansatz des Wettbewerbs.
54 unabhängige Expert:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz standen in diesem Jahr zur Wahl. Von den mehr als 1.600 abgegebenen Stimmen konnte Barbara Pachl-Eberhart am meisten auf sich vereinen. Als Gewinnerin der Wahl 2026 erhält sie das Buchcoach des Jahres-Siegel.
„Was für eine Ehre! Ich danke für die Auszeichnung, die meine Arbeit bestärkt“, so die frischgekürte Buchcoachin des Jahres. „Für mich ist es eine riesige Freude, Menschen und ihre Geschichten zusammenzubringen. Lebensgeschichten, Autobiografie, Autofiktion und erfahrungsbasierte Ratgeber: In diesen Genres gibt es Schätze zu bergen, die unsagbar wertvoll sind. Da entstehen nicht nur Bücher, sondern ganz neue Ebenen von Selbstbewusstsein, von Verbindung und Sinn.“
Die Autorin und Texterin Barbara Pachl-Eberhart unterstützt unter www.mein-lieblingsleben.at Schreibbegeisterte als Coachin. Ihr 2010 erschienenes autobiografisches Werk „Vier minus drei“ war ein SPIEGEL Bestseller und feierte im April dieses Jahres als Verfilmung mit Valerie Pachner und Robert Stadlober in den Hauptrollen seine Weltpremiere.
Erstmals im Rahmen der Wahl zum Buchcoach des Jahres prämiert BoD auch die Plätze 2 und 3 mit einem offiziellen Siegel. Vorjahressiegerin Yvonne Kraus (yvonnekraus.de) erhielt die zweitmeisten Stimmen und die Romanschule (romanschule.de) erreichte Platz 3.
„Ein gutes Buch entsteht selten allein“, unterstreicht Dr. Marko Kuck, Sprecher der BoD Geschäftsführung. „Die Wahl zum Buchcoach des Jahres zeigt, welch hohen Stellenwert eine professionelle Begleitung beim Schreiben und Veröffentlichen heute hat. Mit der erstmaligen Prämierung der Plätze zwei und drei tragen wir der wachsenden Bedeutung und Vielfalt des Angebots Rechnung.“
Jede:r fünfte Autorin investiert mehr als 1.500 Euro in das Coaching
Begleitend zur Wahl hat BoD erneut Daten zur Zusammenarbeit zwischen Autor:innen und Buchcoaches erhoben. Die Ergebnisse zeigen: 33 Prozent der Befragten wurden über Social-Media auf ihren Coach aufmerksam (2025: 40 Prozent). Die eigene Website der Coaches spielte für 26 Prozent eine entscheidende Rolle (2025: 20 Prozent), persönliche Empfehlungen für 18 Prozent (2025: 19 Prozent).
Gefragt nach den wichtigsten Eigenschaften eines guten Buchcoaches, nannten die Teilnehmenden mit 68 Prozent vor allem die fachliche Kompetenz. Fast ebenso wichtig ist mit 65 Prozent die Fähigkeit zu motivieren (2025: 62 Prozent). Die Kommunikationsfähigkeit nannten 34 Prozent (2025: 34 Prozent).
Die am stärksten nachgefragten Leistungen waren mit 69 Prozent das Schreibcoaching (2025: 67 Prozent), gefolgt von Buchvermarktung mit 21 Prozent (2025: 22 Prozent) und mit 18 Prozent das Lektorat (2025: 22 Prozent). 21 Prozent der Autor:innen geben mehr als 1.500 Euro für die Leistungen der Buchcoaches aus.
Weitere Informationen zur Buchcoach des Jahres Wahl unter: www.bod.de/buchcoach-des-jahres.