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Viktor Jerofejew übernimmt die Samuel-Fischer-Gastprofessur an der FU Berlin

Der russische Schriftsteller Viktor Jerofejew ist im Sommersemester 2015 der 33. Samuel-Fischer-Gastprofessor am Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin.

Viktor Jerofejew unterrichtet ein Seminar mit dem Titel Writing as the Unhuman Revolution (Schreiben als unmenschliche Revolution). Der Kurs wird mittwochs von 14.00 bis 16.00 Uhr angeboten und findet in englischer Sprache statt. Die erste Sitzung findet am 15. April statt.

Viktor Jerofejew. geboren 1947 in Moskau, ist einer der bekanntesten russischen Gegenwartsautoren und kritischer Beobachter des gegenwärtigen Russlands. Er studierte Literatur- und Sprachwissenschaft an der Lomonossow-Universität und war anschließend am Moskauer Institut für Weltliteratur tätig, an dem er 1975 promovierte. International bekannt wurde er vor allem durch seinen Debütroman Die Moskauer Schönheit (Berlin Verlag 1990), der in 27 Sprachen übersetzt wurde. Seither hat Viktor Jerofejew zahlreiche Romane, Essays, Kurzgeschichten und Reisereportagen veröffentlicht. Auf Deutsch erschien zuletzt Die Akimuden (Hanser Berlin 2013). Von 2001 bis 2011 arbeitete Jerofejew als Professor für Literatur an der International University in Moskau.

Die Samuel-Fischer-Gastprofessur am Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft wurde 1998 gemeinsam vom S. Fischer Verlag, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), der Freien Universität Berlin und dem Veranstaltungsforum der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck am Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft eingerichtet. Sie lädt Gastschriftsteller und -autoren für ein Semester an die Freie Universität ein.

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